Wenn Blasenentzündungen zu Dauergästen in Harnwegen werden

(Beitrag Basel Express September, 2020): Eine chronische Blasenentzündung entwickelt sich schleichend: Was meist harmlos anfängt, steigert sich mehr und mehr.

Schmerzen im Unterbauch, Rücken, beim Toilettengang – ein Schmerz löst den nächsten ab. Wo bleibt da die Lebensqualität?

Basel Express im Gespräch mit der 32-jährigen Sandra Felber* über ihre Erfahrung mit Blasenentzündungen und welche Therapie ihr letztendlich geholfen hat.

Frau Felber, Sie litten viele Jahre unter Blasenproblemen.
Wann hat das bei Ihnen angefangen?

Als mir die Diagnose «chronische Blasenentzündung » attestiert wurde, war ich gerade mal 14 Jahre alt. Die anfänglich alle zwei bis drei Monate auftretenden Blasenentzündungen kamen im Laufe der Zeit in immer kürzeren Abständen. In meinen schlimmsten Zeiten hatte ich mit bis zu zehn Blasenentzündungen pro Jahr zu kämpfen, das war schon heftig. Sobald eine Entzündung abgeklungen war, brach die nächste aus.

Das hört sich in der Tat sehr unangenehm an.
Konnten Sie mit Ihrem Blasenproblem denn überhaupt ein normales Leben führen?

Nein, absolut nicht. Ständig musste ich in der Nähe einer Toilette sein, an sportliche Betätigungen oder längere Wanderungen war nicht zu denken. Natürlich habe ich mich als Teenager auch geschämt und konnte nur sehr schlecht mit der Situation umgehen.

Ich nehme an, dass Sie sich untersuchen liessen?
Ja, klar. Glauben Sie mir, ich war bei zahlreichen Ärzten, Urologen und Heilpraktikern. Habe Beckenbodentraining, Pilates, Homöopathie und pflanzliche Medikamente anstatt schädlicher Antibiotika getestet. Selbstverständlich wurde auch eine Blasenspiegelung vorgenommen. Es gibt wahrscheinlich nichts, dass ich während den 18 Jahren meiner chronischen Blasenentzündung nicht ausprobiert hätte.

Hat denn gar nichts geholfen?
Ein bisschen Erfolg und Erleichterung brachte mir die alternative Medizin, aber meine Blase war von den vielen Entzündungen inzwischen schon so stark vernarbt, dass die nächste Entzündung halt ein leichtes Spiel hatte.

Wurde die Ursache denn nie gefunden?
Nicht wirklich, da können so viele Faktoren eine Rolle spielen. Den konkreten Grund für die immer wiederkehrende Zystitis konnte mir kein Arzt nennen.

Sie haben zwei Kinder –
ich nehme an, dass eine Schwangerschaft zusätzlich auf die Blase drückt?

Allerdings, und nicht nur das, nach der Geburt meiner ersten Tochter kam ein weiteres Problem hinzu: Inkontinenz! Zu dieser Zeit war ich derart verzweifelt, dass ich kurz davor war, eine OP zu wagen.

Warum haben Sie sich gegen einen operativen Eingriff entschieden?
Es gab keine Garantie, ob der Eingriff auch wirklich etwas nützen würde und ich hatte ehrlich gesagt auch Angst davor. Doch durch die Inkontinenz war mein Privat- und Berufsleben derart eingeschränkt, dass ich an einem Punkt angelangt war, an dem irgendwas geschehen musste. Inzwischen war auch meine zweite Tochter per Kaiserschnitt auf der Welt und ich litt sehr darunter, mit meinen Kindern keine schönen Ausflüge machen zu können. Also habe ich angefangen im Internet zu recherchieren und bin prompt auf eine interessante Sache gestossen.

Sie meinen den Juliet Vaginal Laser?
Ja, diese Behandlung auszuprobieren war die beste Entscheidung meines Lebens, denn bereits nach der ersten Sitzung war ich schmerzfrei und konnte den Urin halten. Ich war fassungslos und überglücklich! Stellen Sie sich vor, nach fast 20 Jahren, in denen ich unter so vielen, sehr qualvollen Blasenentzündungen und der später noch hinzukommenden Inkontinenz leiden musste – und auf einen Schlag war alles wie weggeblasen!

Wie fühlt sich die Behandlung mit dem Juliet Vaginal Laser an,
ist es sehr unangenehm?

Überhaupt nicht. Eine Sitzung dauert lediglich zehn Minuten, in denen man etwas Wärme spürt und höchstens kurz die Zähne zusammenbeissen muss, aber ein Schmerzmittel zu nehmen ist nicht nötig. Auch die beiden Folgebehandlungen mit dem Juliet Vaginal Laser, zu denen mir Frau Dr. med. Andrea Niggemann-Brunner wegen der Schwere meines Krankheitsverlaufs geraten hatte, verliefen problemlos.

Wie lange hält der positive Effekt der Behandlung an?
Mindestens zwei Jahre. Sollten dann Beschwerden auftreten, genügt eine Sitzung zur Auffrischung.

Sie haben die Praxis von Dr. med. Andrea Niggemann- Brunner
im Internet gefunden?

Ja, ich habe nach jemanden gesucht, der die Juliet Vaginal Laser Behandlung in der Nähe anbietet. Nach fünf Minuten in ihrer Praxis in Basel wusste ich, dass ich hier richtig bin. Sie hat mich gut beraten und mir alle Details der Laserbehandlung ausführlich erklärt, worauf sich meine Unsicherheit in Luft aufgelöst hat. Ich fühlte mich zu jedem Zeitpunkt bei ihr bestens aufgehoben.

Wie fühlen Sie sich jetzt?
Es ist unbeschreiblich, mein Horizont ist endlich offen. Die Schmerzen sowie die Scham wegen der Inkontinenz und alle lästigen Einschränkungen sind weg. Ich fühle mich mindestens zehn Jahre jünger, weil auch die Vagina deutlich straffer ist. Seit der ersten Sitzung hatte ich keine einzige Blasenentzündung mehr – jetzt kann ich das Leben in vollen Zügen geniessen!

(* richtiger Name der Redaktion bekannt)

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